Neue Produktionshalle mit Büro- und Sozialanbau

Standort Netphen, Siegerland

Wer glaubt, dass Luft Luft ist, liegt falsch. Niemand weiß das besser als das Unternehmen BEKO TECHNOLOGIES – denn hier dreht sich alles um Förderluft, Prozessluft, Steuerluft oder Sterilluft. Als führender Konzern und Industriepartner entwickelt das Familienunternehmen seit über 40 Jahren individuelle Lösungen, um Druckluft für spezielle Zwecke und Einsätze aufzubereiten.

Ob Kondensattechnik, Druckluftfiltration oder Drucklufttrocknung: Für zahlreiche Branchen wie etwa die Automobilindustrie, Medizintechnik, Gipsaufbereitung, Chemie- oder Lebensmittelbranche sind hochspezialisierte Geräte und Anlagen gefragt, um reibungslos arbeiten und produzieren zu können. Genau das liefert BEKO.

Wir bei der Bauunternehmung Günther durften die Aufgabe übernehmen, eine neue Produktionshalle für das renommierte Unternehmen zu planen und anschließend zu realisieren, samt Büro- und Sozialgebäude. Standort: Industriegebiet In der Dell in Netphen. Ausmaße der Halle: 143 Meter lang, 30 Meter breit, 11,5 Meter hoch. Errichtet wurde das Gebäude aus Betonfertigteilen, Iso-Fassaden und gedämmten Sandwichsockeln. Doch gab es hier eine spezielle Herausforderung: Der Bau sollte möglichst schnell errichtet werden und bezugsfertig sein.

Wie auf dem eigens produzierten Zeitrafferfilm zu sehen ist, kamen wir dieser Aufgabe mit vollem Engagement nach. Im Juli 2023 begann das Team von Günther damit, die Baustelle einzurichten. Um das Gelände vorzubereiten und das Grundstück auf ein baufertiges Niveau zu bringen, mussten zuvor 70.000 Kubikmeter Erde bewegt werden. Bald jedoch rückten unsere Spezialtransporter an und lieferten die ersten Bauteile.

Ende September – nur drei Monate später – stand die Halle bereits: und zwar mit komplett geschlossener Gebäudehülle, aufgelegten Dach-  Trapezblechen sowie mit bereits fertig eingedeckten Dächern auch auf den Technik- und Bürogebäuden. Die Rohbauphase selbst dauerte am Ende lediglich rund sechs Wochen. Der Rest ist Programm: Tore, Fenster sowie die technische Gebäudeausstattung werden in den nächsten Monaten komplettiert. Danach kann die offizielle Übergabe wie gewünscht Anfang 2024 stattfinden – nur etwa sechs Monate nach Beginn der Hochbauarbeiten.

Wie die kurze Bauzeit auch bei höchsten Qualitätsanforderungen eingehalten werden konnte, erklären die Projektverantwortlichen bei uns im Haus. Dipl.- Ing. Lars Möschter und Maximilian Günther: „Wir haben uns auf diese Aufgabe entsprechend vorbereitet. Um solche Projekte auf Wunsch in schmalen Zeitfenstern realisieren zu können, ist eine spezielle Planung und intensive Arbeitsvorbereitung nötig, wobei bestimmte Schritte bereits im Voraus sehr genau getaktet werden müssen – aber dann ist dies durchaus möglich.“

Zwei Herangehensweisen waren bei diesem Projekt darum besonders wichtig. Erstens musste die terminliche Ablaufplanung der Baustelle vorab taggenau definiert werden. Zweitens haben wir die für die Gebäudekonstruktion benötigten Bauteile im hauseigenen Betonfertigteilwerk exakt dem Bauablauf entsprechend vorgefertigt.

So wurde auch dieses Projekt am Ende punktgenau fertig – obwohl nicht einmal das Wetter mitspielte. Maximilian Günther: „Bekanntlich hat es in diesen Sommer ziemlich viel geregnet, was nicht gerade hilfreich war.“

Wie am Ende aber auch solche zusätzlichen Herausforderungen gemeistert werden können, ist schnell erklärt: perfekt planen, kompetent bauen – und immer „ein bisschen vor der Zeit“ sein.

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